
Insgesamt war die vierte Staffel von Germany’s next Topmodel by Heidi Klum schon gut und schön… Aber es gibt auch so einige Kritikpunkte, die das Gesamtergebnis deutlich runterziehen.
Also wollen wir die sehr negativ aufgefallenen Aspekte einmal näher betrachten:
- Skandalnudel Tessa Bergmeier machte den Anfang. Mit ihrem zweiten Platz im Wettkampf um den Titel „Nachbarin des Jahres“ des Männermagazins FHM, den die ProSieben-Redaktion unmöglich übersehen haben konnte und ihrem nicht nachvollziehbaren Zickenangriff auf Ira zog die Ex-Freundin des selbsternannten Partykönigs Michael Ammer die Aufmerksamkeit auf sich. Außerdem freute sich das bedeutendste Schmierblatt des Landes über ihre außerordentliche Kooperationsfähigkeit: so präsentierte diese Zeitung der Alliteration auf ihrer Homepage diverse Videos von Alkoholexzessen, Partys und einem besoffenentrunkenen Striptease auf einem Feldweg.
Ach in der Show fiel sie durch lautes, nicht nachvollziehbares Verhalten, unnötige Rumheulerei, Extrawurst-Wünsche und die ungepflegtesten Füße überhaupt auf. - Außerdem ging es in der diesjährigen Staffel weniger um die Kandidatinnen als um die Moderatorin: ständig wurde erwähnt, wann Heidi Klum das schonmal mit wem und wie lange gemacht hat. Dann kommentierte sie derartiges mit Sprüchen wie „Das waren jetzt ja nur zehn Minten – ICH musste zwei Stunden lag frieren“ oder der Moderator erwähnte „[Für ein Shooting, das bei den Kandidatinnen zwei Tage dauert, braucht Heidi aber nur 30 Minuten]„. Dazu dann natürlich jedes Mal die Einblendungen von Heidis Fotos oder Videos… Das interessiert in dem Moment doch aber keine Sau!! Schließlich heißt es GNT by Heidi Klum – BY und nicht „about“.
- Was auch in den Vordergrund rückte waren die Entscheidungen. Auf fast ein Drittel der Sendezeit uferten sie zwischenzeitlich aus; kein Wunder, dass so keine Zeit mehr für die wichtigen Dinge übrig bleibt. Konnte man in den letzten Staffeln noch richtig viel vom Stylen und vom Shooting sehen, wurden diese Vorgänge nur angeschnitten. Ein kurzer Blick in die Maske, dann das ganze Shooting von einem Mädchen und vom Rest je ein paar Minuten oder nur Sekunden.
- Die Teilnahme der Gewinnerin von Austria’s next Topmodel, Larissa, zerriss die Gruppe und führte zu Zickenkrieg, der die Sendung teilweise eher zur Soap mutieren lies.
Die Shootings und Challenges waren auf jeden Fall interessant, die letzte Staffel war, was dies anbelangt, allerdings viel erinnerungswürdiger. Auch auf dem Niveau der Locations und Reisen blieb die vierte Staffel hinter der letzten zurück.
Aber vielleicht war er sowieso einfah zu schwer dei Staffel 3 zu toppen: dort waren die Top 5 länger zusammen und außerdem ein Herz und eine Seele. Dazu kamen noch die tollen Fotoshootings und Jobs und die guten Challenges und Aufgaben.
Mit dem Sieg von Sara Nuru ist die Staffel immerhin super zu Ende gegangen und Frau Klum kann sich erstmal wieder ihrer Familie inklusive Schwangerschaft widmen bis die fünfte Staffel startet.




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