Die vierte Episode Austria’s next Topmodel begann für die verbleibenden Top 10 Kandidatinnen – Nina, Johanna, Sarah, Jennifer, Aylin, Lina, Anna, Iris, Vanessa und Manuela – im Savoyen mit einem Benimmtraining, denn das Wochenmotto lautete “High Society”. Zu diesem Anlass wurden sie von Monika Wiltschnigg (Direktorin von Tiffany & Co. in Wien) in die Mangel genommen. Johanna zickte im Backstage-Interview gegen Iris; ihr hätte es wirklich gut getan, etwas Benehmen beigebracht zu bekommen. Anschließend bekamen die Mädels Ambendkleider aus der aktuellen Kollektion von Amra und Diamantschmuck von Tiffany, um am Abend an einem im Savoyen stattfindenden Dinner mit 120 prominenten Gästen teilnehmen zu können.
Auf dem Dinner fühlte Modejournalist Adi Weiß den 10 Kandidatinnen als Lockvogel auf den Zahn, um herauszufinden, wie sie sich wirklich in der Öffentlichkeit – also auch vor anderen Leuten – geben. Jennifer wehrte seine Attacken ab, während Iris munter ihre Handynummer ausplauderte (in der Hoffnung nach der Show für ein Shooting gebucht zu werden) und einem gemeinsamen Ausgehen in Graz nicht abgeneigt schien.
Letztendlich entpuppte sich der Abend als eine Challenge, aus der Vanessa und Anna als Siegerinnen hervorgingen. Und schon wieder hatte Johanna etwas daran auszusetzen, denn sie überzeugt davon, dass Anna vollkommen unverdient gewonnen habe; immerhin sei sie als Töchterlein aus reichem Hause (wie auch Vanessa) prädestiniert für den Gewinn dieser Challenge gewesen. Die beiden Gewinnerinnen durften sich über Schmuck von Tiffany & Co. sowie einen Flug zur Waldorf Astoria Beach House-Eröffnung auf die Malediven freuen.
Schon am nächsten Morgen stiegen Vanessa und Anna in den Flieger. Auf der Party trafen sie einige Prominente, deierten bis in den Morgen und amüsierten sich; am nächsten Morgen sprangen sie direkt von der Terrasse ihres Bungalows ins blaue Meer und sonnten sich.
Zur selben Zeit hieß es für die übrigen acht Kandidatinnen im 12 Stunden entfernten Wien “Üben, Üben, Üben!” mit Catwalktrainerin Elvyra Geyer, die sie ja schon vom ersten Casting kannten. Nachdem es bei einigen nicht klappte wie gewollt, griff die Trainerin zu anderen Methoden und lies die Mädels auf flachen Schuhen trainieren.
Für Iris, Aylin und Sarah stand in dieser Woche noch ein Job auf dem Programm, den sie in der letzten Episode ergattert hatten: der Dreh des neuen Renault-Werbespots. Nach vielen, vielen Takes hatten die drei es geschafft und zurück blieb ein zufriedener Kunde.
Zurück im Model-Loft wartete eine Lena-Mail auf die acht Mädels: fünf von ihnen durften sofort zu einem Casting gehen, bei dem es um ein zehnseitiges Fashion-Editorial fürs First Magazine ging. Die glücklichen fünf waren Manuela, Aylin, Iris, Sarah und Nina. Die Entscheidung viel sofort nach dem Casting, da sich alle einig waren: Sarah bekam den Job. Und – wer hätte es gedacht – Johanna zickte schon wieder und sprach sich für ein Casting-Verbot für Sarah aus, um ihre Chancen zu erhöhen. Sarahs Shooting war sehr farbenfroh und machte ihr sichtlich Spaß. Nun freut sie sich schon auf die fertige Printversion des Magazins.
Sabine Landl holte die Kandidatinnen zum Shooting der Woche ab, zu dem sie High Heels und Pumps mitnehmen sollten. Am Set, dem Herkules-Saal im Lichtenstein Museum in Wien galt es schließlich eine frustrierte Millionärsgattin zu mimen, die mit einem Golfschläger Rosenthal-Porzellan terschlägt. Meiner Meinung nach viel zu dekadent; da hätte man auch billiges Steingut oder Porzellan nehmen können – Scherben sind Scherben. Johanna betonte im Vorfeld erneut ihren Status und die Tatsache mit einem geldenen Löffel im Arsch Mund geboren worden zu sein. In der Tat absolvierte Johanna das Shooting zur Zufriedenheit von Jury und Fotograf.
Iris auf der anderen Seite meckerte über ihr Kleid und geriet dabei an Sabine Landl. Anna und Vanessa kamen etwas verspätet direkt vom Flughafen zum Shooting. Im Anschluss an das Shooting gab es noch ein wichtiges Casting: es ging um einen Laufsteg-Job für Hervis, zu dem fünf der Kandidatinnen mitgenommen wurden und die Entscheidung fiel sofort auf Sara, Aylin, Manuela, Jennifer und Iris. Johanna bekam Kritik für ihren Babyspeck.
Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse fiel die Modenschau aus, stattdessen wartete Hervis aber mit einem Fotoshooting auf. Der Kunde war begeistert und am nächsten Tag stand auch schon das nächste Casting für einen real job: Michael Michalsky suchte zwei Kandidatinnen für ein Shooting für seine Website, das in Berlin stattfand. Dorthin durften Sarah und Aylin mitkommen, für Vanessa reichte es knapp nicht. In Berlin erwartete die beiden ein langer Shooting-Tag, nach dem Michael Michalsky sich hoch zufrieden zeigte.
Einen Tag später stand bereits die nächste Entscheidung an, für die die Kandidatinnen von Boris Entrup glamourös geschminkt wurden und anschließend in ungewöhnlichen Kleidern von Rosenthal und Michalsky Evening Couture über den Laufsteg schreiten mussten.
Sarah bekam unerwartet Kritik für ihr Shooting der Woche und ihre unter dem dünnen Stoff auffalenden Brustwarzen-Piercings. Lina war wieder zu schüchtern und die Jury zweifelte an der Reife des Kükens. Johanna bekam viel Kritik für ihre Maße. An Iris hatte die Jury ihre kleine Größe und ihr Meckern zu kritisieren.
Backstage fand ein Streit um Vanessa und Johanna als reichte verwöhnte Töchter seinen Anfang. Wie dieser ausgegangen ist und auch wer gehen musste erfahren wir aber erst in der nächsten Folge.







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